Susanne Mull, Kühlungsborn im Mai, 22 x 30 cm, Pastell, 2017

Naturalistische Pastellmalerei rund um das Seebad Kühlungsborn

Kühlungsborn

Dozentin Susanne Mull

“Schon die Impressionisten schätzten das Pastell als Medium für Ihre Plein Air Malerei. Max Liebermann schuf zauberhafte Skizzen in Linie und Fläche am Strand von Scheveningen (NL), die bis heute ihre Farbkraft nicht verloren haben.

Mit einer Einführung in die Materialkunde und Tipps zur Plein Air Malerei starten wir für Anfänger und Fortgeschrittene in die ungewöhnliche Technik. Mit Demos zeige ich wie man Strukturen in der Natur, dem Meer und den Wolken mit Pastell darstellen kann. Begleitend vermittele ich im Laufe des Workshops Grundkenntnisse über Tonwerte, Simultankontraste und vieles mehr.

Das Faszinierende der Pastellmalerei liegt in der Leuchtkraft des fast reinen Pigments, aber auch im unmittelbaren Farbauftrag, der sich an dieser Stelle für die Plein Air Malerei besonders eignet.

Es wird kein Werkzeug zwischen Hand und Pastell benötigt, sodass jeder mit seiner Gestik ganz selbstverständlich eine eigene Handschrift entwickeln kann.

Unterwegs, an reizvollen Orten begleite ich jede/n Teilnehmer/in individuell bei der Erarbeitung eigener Bildmotive. Entdecken Sie die Einzigartigkeit des Pastells als Medium zwischen Malerei und Zeichnung!”

 

Workshop über 3 Tage
Zeitraum
: Montag 04.05.2020 bis Mittwoch 06.05.2020
Dauer: jeweils von 10:00 Uhr bis ca. 17:00 Uhr
Teilnehmer: 6 bis 10 Personen

 

Der Dozent empfiehlt folgende Materialliste:

Materialliste Workshop Teilnehmer (eigenverantwortlich)

  • trockene Pastelle, keine Ölpastelle
    Bitte vorhandene Pastelle von soft bis hart mitbringen. Das Softpastell-Sortiment sollte unbedingt fast weiße Farbtöne (ocker, beige, orange, blau, violett, rosa, grün) und fast schwarze Farbtöne (grün, braun, violett, blau) enthalten

Für Einsteiger in die Pastellmalerei

  • Ein Starterset Softpastelle „Landschaft“ mit etwa 40 – 60 Farbtönen erleichtert den Einstieg. Man muss aber nicht unbedingt fertig sortierte Kästen kaufen. Oft befinden sich zu viele Rot-, Orange, Pink- und Violetttöne darin, die wir nicht in dem Umfang benötigen. Am besten stellt man sich die Pastellkreiden individuell zusammen.
  • Für unser Plein Air an der Küste sollten auf jeden Fall verschiedene helle und hellste Blautöne, Beigetöne und helle warme und kalte Grautöne vorhanden sein, sowie hellstes Orange, Abricot und Blauviolett.
  • Von allen Farben sind fast weiße und einige fast schwarze Ausmischungen wichtig (s. o.). Beim Grün darauf achten eher Oliv, Tannengrün und Maigrün zu nehmen, weniger das künstlich wir-kende Chromoxydgrün oder Permanentgrün.
  • Eine gute und relativ preisgünstige Starterqualität im weichen Härtebereich sind die Kreiden von „Jaxell extra fine“.
  • Im hochwertigen Bereich empfehle ich die weichen Kreiden von „Schmincke“ und „Sennelier“. „Unison“- Kreiden sind mittelhart und auch sehr zu empfehlen.
  • Sennelier Pastel Card 3-4 Bogen der Farben „Siena gebrannt“ oder „Pfirsich“.

Weitere Arbeitsmaterialien

  • 1 Softpastell weiß,1 Softpastell schwarz
  • 3 Softpastelle in unterschiedlichen Graustufen (Kaltgrau oder Warmgrau)
  • je 1 holzgefasster Pastellstift in dunkelgrau und beige (z. B. PITT Pastel Pencil von Faber-Castell)
  • Skizzenpapier
  • Schere/Cutter
  • Metallklemmen
  • weicher Bleistift
  • Knetradierer (grau, unbedingt Faber-Castell)
  • Schaumstoffpinsel (zum Korrigieren)
  • Kreppband
  • Transparentpapier zum Abdecken und Transportieren des fertigen Bildes (Pergamin ist am glattesten)
  • Holzbrett, Größe richtet sich nach dem Format, in dem man arbeiten möchte. Für Plein Air eher kleinere Formate ca. DIN A4 bis DIN A3 bedenken
  • Weiche Lappen (z. B. Biberbaumwolle)
  • Schürze/Malkittel
  • Handcreme
  • evtl. Feldstaffelei
  • Hocker
  • Kopfbedeckung (Hut)
  • Sonnencreme
  • Verschiedene Kreiden
  • evtl. Latexhandschuhe
  • Feuchttücher zum Reinigen der Finger
  • Kamera evtl. Tablet PC


Hinweise des Veranstalters

  • Bitte beachten Sie, dass alle Workshops im Freien stattfinden.
  • Wetterfeste Kleidung und gutes Schuhwerk sind daher selbstverständlich.
  • Malutensilien sind nicht im Workshop inbegriffen und durch den Teilnehmer eigenverantwortlich mitzubringen.
  • Es empfiehlt sich, eine mobile Sitzgelegenheit sowie ein Trinkgefäß (coffee to go) mitzubringen.