Hinrich JW Schüler Vortrag

Durch den Schnee in die Wüste – eine malerische Reise durch Utah

Dozent Hinrich JW Schüler

Reisen als Inspiration für „Abstrakte Landschaftsbilder

Lange Wanderungen über steile Gipfel und durch endlose Weiten, schroffe Canyons und Ruinenstädte verlorener indianischer Zivilisationen im amerikanischen „Wilden Westen“ sind für den Maler Hinrich JW Schüler seit vielen Jahren Inspirationsquelle für seine „Abstrakten Landschaften“. In einem öffentlichen Vortrag zeigt Hinrich JW Schüler Fotos einer Reise durch Utah und in Einblendungen, wie er Eindrücke dieser Reise später im Atelier ohne Foto- oder Skizzenvorlagen malerisch umgesetzt hat. Seine „Abstrakten Landschaften“ sind keine exakten Abbildungen vorgefundener Landstriche, sondern freie Erfindungen, und trotz ihrer oftmals realistischen Anmutungen spiegeln sie in erster Linie Empfindungen und Erlebtes wider.

 

Weitere Info zu diesem Vortrag: 

Die Malerei Hinrich JW Schülers ist inspiriert vom Licht und der Weite norddeutscher, amerikanischer und australischer Küsten- und Wüstenlandschaften. Licht, Farbe und Raum sind dabei bestimmende Elemente: „Wüsten, Küstenlandschaften, endlose Weiten und karge Orte interessieren mich schon seit jeher. Im Atelier findet beim künstlerischen Schaffen eine Reduktion auf das Wesentliche statt. Die auf diese Weise entstehenden Werke loten Verbindungen und Übergänge zwischen realer Naturanschauung und Abstraktion aus, bewegen sich in diesem spannungsvollen Grenzbereich und ziehen daraus ihre Energie. Die Gemälde zeigen dabei kein (foto-) realistisches “Was-ich-gesehen-habe”, sondern spiegeln atmosphärische Erfahrungen wider. Persönliche Erlebnisse werden Anlass zur Malerei, nicht die Absicht einer genauen Abbildung des Vorgefundenen“ (Hinrich JW Schüler)

Das Spiel mit Horizont, Perspektive und Fluchtpunkt lässt dabei verschiedene Lesearten zu. Der Betrachterstandpunkt wird bei vielen Werken Hinrich Schülers in eine spannungsreiche, schwebende Unwegbarkeit /Unwägbarkeit versetzt. Was noch Realität oder schon Illusion ist, was noch fester Boden oder schon lichtflimmernde Fata Morgana ist, entscheidet der Betrachter.  

Bildorte werden geografisch nicht festgelegt, klare Größenverhältnisse oft vermieden – somit bleiben die „Landschaften“ Hinrich Schülers auf eine vielfältige Art lesbar und erlebbar. Das gemalte Bild, entstanden durch aufwendige altmeisterliche Lasurschichttechniken, verbunden mit Arbeitsweisen experimenteller Malerei, bezeichnet keinen Ort, es wird zum Ort, in welchen der Betrachter seine eigenen Phantasiegebilde „hineinsehen“ kann. 

Hinrich JW Schüler (*1964 Wittmund/Nordsee) war nach dem Kunststudium an der Universität Oldenburg freischaffend als Künstler tätig in Hamburg und Schwäbisch Gmünd, er lebt und arbeitet seit 2005 in Düsseldorf. Die Malerei Hinrich JW Schülers ist inspiriert von Licht und Weite norddeutscher, amerikanischer und australischer Küsten- und WüstenlandschaftenFarbe und Raum sind dabei bestimmende Elemente. Werke Schülers befinden sich in öffentlichen und privaten Sammlungen. Der Künstler erhielt bereits mehrere Stipendien im In- und Ausland und zeigte seine Werke in zahlreichen Galerien und Kunstvereinen in Deutschland, Europa, USA.

 

Vortrag
Zeitraum
: Sonntag 03.05.2020
Zeit: ab 20:00 Uhr bis ca. 22:00 Uhr (2 x 45 Minuten mit einer Pause)
Preis: 10,00 € Vorverkauf, 15,00 € an der Abendkasse